Kosten sparen bei der Anschlussfinanzierung

Wenn die Zinsbindung eines Baudarlehens ausläuft, muss neu verhandelt werden. Für fünf, zehn oder fünfzehn Jahre wird die Höhe der Kreditzinsen bei Vertragsabschluss meist festgeschrieben. Für die Zeit nach der Zinsbindung macht die Bank in der Regel ein neues Angebot. Viele Hausbesitzer gehen ungeprüft darauf ein.

Fast 50 Prozent finanzieren weiter beim alten Institut, ohne zu vergleichen, ob der Markt nicht auch günstigere Zinsen bietet. Immerhin mehr als ein Prozentpunkt liegt zurzeit zwischen dem günstigsten und dem teuersten Baukredit-Anbieter. Die Höhe der Anschlussfinanzierung liegt durchschnittlich bei rund 110.000 Euro. Je nach Zinsdifferenz zwischen dem Angebot der Hausbank und der günstigsten Offerte lassen sich oft viele tausend Euro sparen. Das gilt vor allem, wenn das Restdarlehen noch relativ hoch ist. Bei 15jähriger Anschlussfinanzierung von beispielsweise 110.000 Euro spart man zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter insgesamt mehr als 17.000 Euro, denn jeder gesparte Zinseuro kann direkt in die Tilgung fließen.

Um nicht übereilt handeln zu müssen, sollte man sich rechtzeitig, also mindestens sechs Monate vor Ablauf der Zinsbindung, nach günstigsten Möglichkeiten für die Anschlussfinanzierung umsehen und Vergleichsangebote einholen. Tipp: Ein günstigeres Konkurrenzangebot ist natürlich auch ein gutes Argument, wenn man mit der Hausbank über die Zinsen für den Anschlusskredit sprechen will.

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